Archiv für 2012

Handball – SV Illingen – TSV Oberriexingen 2 – Diashow

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Handball – TSV Knittlingen – HC Blau-Gelb Mühlacker – Diashow

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Dieser Besuch in der Knittlinger Sporthalle hat sich für die Handballfans wirklich gelohnt. In einem packenden und wechselvollen Kreispokalspiel steht der Sieger erst nach zweimal fünf Minuten Verlängerung fest: Der TSV Knittlingen schlägt Blau-Gelb Mühlacker mit 38:35 und zieht in die zweite Runde ein.

Knittlingen. Die Nerven ihres Publikums, schätzungsweise 120 Zuschauer verfolgen den Handball-Krimi, schonen beide Seiten nicht. In der ersten Halbzeit raufen sich vor allem die Anhänger der Gäste öfters die Haare. Blau-Gelb Mühlacker leistet sich ungewohnt viele Abspielfehler und verschießt etliche Würfe. Einige davon klatschen an das Gebälk.

Keineswegs spielt Knittlingen fehlerfrei nach vorne, doch in der Summe einfach sicherer. Die Gastgeber ziehen zwischenzeitlich auf 8:5 und 9:6 davon, Mühlacker kommt mit einem Zwischenspurt auf 9:8 heran. Doch Knittlingen schießt erneut einen Vorsprung heraus, der beim 14:10 und beim 16:12 gar vier Treffer beträgt. Begünstigt wird dies jeweils durch Zeitstrafen, dreimal agiert Mühlacker für zwei Minuten in Unterzahl. Mit 16:14 für die Gastgeber geht es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel das umgekehrte Bild. Nun bangen die Knittlinger Fans um ihre Mannschaft. Immer besser kommt Mühlacker ins Spiel, nun leistet sich auch Knittlingen mehr Fehler – und mehr Zeitstrafen. Viermal muss ein TSV-Spieler zwei Minuten absitzen, immerhin dreimal trifft es in Halbzeit zwei auch die Gäste. Doch Knittlingen weiß anders als in der ersten Halbzeit aus Überzahl kein Kapital mehr zu schlagen. TSV-Trainer Medo Ganic wird sichtlich sauer, als sein Team während eines Überzahlspiels keinen einzigen Treffer setzt, sogar ein Gegentor zum zwischenzeitlichen 18:17 kassiert.

Torjäger Jörg Bidlingmaier entdeckt sein Torhütertalent

Die Auszeit fruchtet jedoch nicht. Knittlingens Spiel bleibt fahrig, hektisch, fehlerhaft. Und im Kasten von Blau-Gelb entdeckt Jörg Bidlingmaier zunehmend sein Torhütertalent. Die lädierte Schulter lässt einen Einsatz als Torjäger noch nicht zu, für Glanzparaden reicht es allemal. Bidlingmaier vertritt den angeschlagenen Stammkeeper Maher Shakshir prächtig.

Beim 20:20 (40.) steht es erstmals seit dem 4:4 wieder pari. Und eine Minute später liegt Mühlacker erstmals seit dem 0:1 zu Beginn wieder in Führung: 22:23 (41.). Die Partie scheint endgültig zu kippen. Bei Knittlingen häufen sich die Flüchtigkeitsfehler, Mühlacker zieht auf 25:29 und schließlich 26:30 davon.

Doch dann lassen die Blau-Gelben in der hektischen und zerfahrenen Schlussphase plötzlich locker. Knittlingen mobilisiert noch einmal alle Kräfte und schafft tatsächlich den Ausgleich. 30 Sekunden vor dem Ende liegen die Gastgeber noch mit 29:31 hinten, schaffen den Anschluss, jagen Mühlacker fünf Sekunden vor der Sirene den Ball ab und werfen das 31:31. „Wir haben wohl gedacht, es wäre schon gelaufen. Wir sind selbst schuld“, kommentiert Blau-Gelb-Trainer Edin Pivac.

Sein Knittlinger Amtskollege Medo Ganic sieht sich bestätigt: „In den letzten Minuten haben meine Spieler das gemacht, was ich gesagt habe.“ Dass sie aus dem Rückraum werfen, wollte Ganic von seiner Mannschaft sehen. „Kombinationen am Kreis können wir nicht. Also müssen wir das lieber bleiben lassen. Aber jeder meinte, er müsste spielt, wie ihm in den Kram passt“, mäkelt er an der Schwächephase zu Beginn von Halbzeit zwei.

In der Verlängerung geht es lange hin und her. Als nach fünf Minuten erneut die Sirene ertönt, steht es 33:33. Aber: Mühlacker gelingt in der Extraportion Handball keine Führung mehr.

Mühlacker in der Verlängerung zweimal in Unterzahl

Nach dem erneuten Seitenwechsel sind es die Gastgeber, die mehr Biss zeigen und davonziehen, auch weil Mühlacker sich in dieser entscheidenden Phase noch zwei weitere Zeitstrafen einhandelt. Für David Laurinyecz ist die Partie mit seiner dritten Hinausstellung vorzeitig beendet. Und als Knittlingen eine halbe Minute vor Schluss das 38:35 erzielt, ist die Partie entschieden.

Stumpf, König – Plapp (1), Ullrich (10/5), Hofmann (7), Rausch (3), Fain (1), Celik (2), T. Hohenschläger (1), Deeß (5), M. Hohenschläger (6/1), Ignjatovic (1), Ganic

Bidlingmaier, Haag – Brox, Jaehdeke (6/2), Laurinyecz (9), Goll (10), Kugel (5), Mauch (3), Schumacher, Rehwald, Folk (2), Pivac

Quelle: Steffen-Michael Eigner vom Mühlacker Tagblatt

Tutorial – Photoshop – Professionelles Scharfzeichnen ohne Säume

Tutorial – Photoshop – Professionelles Scharfzeichnen ohne Säume

Dieses Tutorial lehnt an das Lernvideo von PSDAndre an. Da dieses Verfahren doch sehr komplex ist, kommt der eine oder andere mit dem Geschriebenen evtl. besser zurecht als mit dem Video. Ergänzend kann/sollte man sich das Video auf jeden Fall anschauen. Vielen Dank an der Stelle an PSDAndre für diesen Workflow. Ich kannte dieses Arbeitsweise vorher auch nicht.

Dies ist kein Tutorial für Anfänger. Anfänger sollten sich zuerst mit dem Klassiker „unscharf maskieren“ und dem „Hochpassschärfen“ anfreunden um die Grundtechniken beider Filter zu verstehen.

Chili

Objekt öffnenWir öffnen unsere zu bearbeitende RAW Datei und befinden uns im Camera RAW. Hier nehmen wir unsere üblichen Anpassungen vor und verzichten auf das Vorschärfen. Wer es dennoch mag, kann es später nachholen, da wir mit Smart Objects arbeiten. Wenn wir mit den groben Einstellungen fertig sind, drücken wir die CMD/STRG-Taste und klicken auf „Als Objekt öffnen“ und die Datei wird nun in Photoshop als Smart Objekt geöffnet.

Schwarzweiss EbeneVon dieser Ebene erstellen wir gleich einmal 2 Kopien. Die obere Ebene wird gerastert und mit den Einstellungsebenen nach Schwarz/Weiss konvertiert. Wenn dies geschehen ist, können wir die 2 Ebenen zusammenführen und in sw umbenennen. Von dieser SW-Ebene erstellen wir uns gleich wieder 2 Kopien. Wobei die oberste zum Schluss bearbeitet wird und bis dahin ausgeblendet werden kann.

Mit der mittleren SW-Ebene suchen wir nun über Filter – Stilisierungsfilter – Kanten suchen.  Doppelklick rechts neben diese Ebene um in den Ebenenstil zu gelangen. Dort haben wir unten 2 Schieberegler von denen wir nur den unteren benötigen. Den unteren rechten Anfasser nehmen wir und ziehen ihn nach links auf ungefähr 192. Dann drücken wir die Alt-Taste und ziehen den rechten Teil dieses Anfassers auf den Wert von ca. 222.Ebenenstil

Die untere Ebene invertieren wir und können sie dann mit der mittlerern Ebene zu einer Ebene zusammen führen.

GradationskurveDie obere SW-Eben verrechnen wir nun mit einer Gradationskurve. Die Kurve ziehen wir rechts 1/4 nach unten. Danach fassen wir 1/4 links an und ziehen soweit nach unten, dass die Tiefen und Mitteltöne nicht mehr zu sehen sind. Diese Ebene invertieren wir ebenfalls und multiplizieren sie mit der anderen SW-Ebene. Nun können wir beide Ebenen zusammenfassen und als „Maske“ umbenennen. Wir wählen diese Ebene an, drücken nacheinander CMD/STRG-A, CMD/STRG-C und CMD/STRG-D. Also alles auswählen, in die Zwischenablage kopieren und Auswahl wieder abwählen. Nun können wir diese Ebene deaktivieren. Unsere Schutzmaske ist nun erstellt und befindet sich für später in der Zwischenablage.

Maske

Jetzt zur mittleren Ebene. Wir wählen die Ebene an und erstellen eine leere Einstellungsebene als Dummy, damit wir die beiden Ebenen zu einem Smart Object verbinden können. Und genau das machen wir auch. Ein Doppelklick auf die neue Smart Object Ebene und wir befinden uns im Smart Objekt. Dort können wir die leere Dummyebene gleich wieder löschen. Brauchen wir nicht mehr. Warum dieser Umweg? Nun, dieses Smart Object konvertieren wir jetzt in den LAB Modus, nicht rastern, wobei sich unser Hauptobjekt weiterhin noch im RGB Modus befindet. Im LAB Modus werden die Korrekturen nur auf die Lichtwerte angewandt und nicht auf die Farbinformationen. Somit entstehen keine Farbsäume bzw. Farbverfälschungen.

Wir suchen nun unter den Filtern den „unscharf maskieren“ Filter und stellen uns einfach einmal einen übertriebenen Wert ein um zu demonstrieren wie unsere Schutzmaske funktioniert. Nehmen wir Stärke 180, Radius 2 und Schwellenwert 0. nach dem bestätigen mit OK haben wir in unserem Smart Object über dem unscharf maskieren eine Maske. Die klicken wir nun bei gedrückter ALT-Taste an und haben einen weissen Schirm. Mit CMD/STRG-V erscheint wie durch ein Wunder ein Bild, dass uns bekannt vorkommt. Schon vergessen, wir hatten uns doch die Maske von vorher in die Zwischenablage kopiert und genau die haben wir uns jetzt hier hineinkopiert. Wenn wir nun wieder auf das Bild klicken, sehen wir auch schon wie hervorragend unsere Maske arbeitet. Keine oder nur minimale Säume bei den völlig übertriebenen Werten vom unscharf maskieren Filter.

Jetzt können wir durch Doppelklick auf unscharf maskieren unterhalb der Maske die Feineinstellungen online durchführen. Im Vorschaufenster des Filters sieht man ganz deutlich die Säume, die dann im Originalbild durch die Maske ausgeblendet werden.

Ok, hier sind wir fertig, können unseren Arbeitsgang in diesem Fenster durch Beenden und Sichern abschliessen und kehren wieder zurück in unser Originalbild im RGB Modus. Veränderungen können durch die Smart Object Technologie natürlich sofort wieder durchgeführt werden.

Wir befinden uns also wieder in der Hauptebene und dort klicken wir die mittlerer Ebene an. Die 2. von unten wer durcheinander kommt. Danach wieder die Filter und dort unscharf maskieren, aber jetzt mit kleinen filigranen Werten von Stärke 80, Radius 0,5 und Schwellenwert nach wie vor 0. Mit OK bestätigt haben wir auch wieder eine Maske, die wir nun auch mit gedrückter ALT-Taste anwählen und mit CMD/STRG-V den Inhalt der Zwischenablage hineinkopieren. Zurück im normalen Bild haben wir nun das Ergebnis unserer mühevollen Arbeit. Auch diesen Filter können wir schnell durch Doppelklick auf das Smart Object korrigieren.

Finale

Korrekturen wie Kontrast anpassen oder mit Gradationskurven sind im LAB Modus empfehlenswert. Man kann beides testen und sieht eigentlich recht schnell den Unterschied.

Kein schneller Workflow, aber wie ich finde bringt er ein hervorragendes Ergebnis mit dem man zufrieden sein kann.

Viel Spass beim Ausprobieren und hier nun das Lernvideo von PSDAndre.