BEHR Lauf 2012 – Diashow

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Neuer Teilnehmerrekord beim Behr Lauf 2012. Insgesamt nehmen 1021 Laufbegeisterte an den verschiedenen Wettbewerben teil.

Von Claudia Keller

Mühlacker. Während die Bambiniläufe noch reibungslos über die Bühne gingen, erfolgte der Start für den Hauptlauf mit über zehn Minuten Verspätung. „Wir haben in elf Jahren zum ersten Mal eine Startverzögerung“, stellte Moderator Michael Kloiber fest. Ein Rollstuhlfahrer, der die Laufsrecke nicht freimachen wollte, verhinderte die Startfreigabe. „Das fühlt sich an wie kurz vor dem Winterschlussverkauf“, sagte Behr Werksleiter Peter Knieknecht, als die Masse der wartenden Sportler ungeduldig mit den Hufen scharrte und mit Pfiffen und Klatschen den Start herbeisehnte. Dementsprechend groß war die Erleichterung aller Beteiligten, als dann endlich der Startschuss fallen konnte und sich die Teilnehmer auf den Weg machten. Zurück blieben nur die wild anfeuernden Zuschauer.

Nach dem Start verlagerte sich das Zentrum des Geschehens vom Start am Kreisverkehr Goethestraße/Bergstraße hinunter zum Ziel auf den Kelterplatz. Nach kaum zehn Minuten gab es dort schon die ersten Sieger. Marvin Leon Prohaska von der Mörike Realschule Mühlacker entschied den Schülerlauf nach nur 9:27 Minuten für sich. Schnellste Schülerin über die 2,4 Kilometer lange Strecke mit dreieinhalb kleinen Runden im Stadtzentrum war Franziska Sauter von der Spvgg Renningen mit 10:25 Minuten. Nur wenige Minuten Später kamen auch schon die ersten Läufer von der 4,8 Kilometer Strecke zurück. Salvatore Di Vincenzo war nach 16:07 Minuten im Ziel, bei den Frauen siegte Anja Tognotti mit 19:47 Minuten.

Nicht einmal doppelt so lange brauchte der Erste des Zehn-Kilometer-Laufs. Tobias Sauter aus Leonberg, der im vergangenen Jahr Platz eins über 20,4 Kilometer belegt hatte, war dieses Mal die kürzere Distanz gelaufen. Er siegte mit 32:38 Minuten und verwies den Vorjahressieger Simon Brodbeck aus Lomersheim auf Platz zwei. Bei den Frauen siegte die Pforzheimerin Nadine Fromm mit 40:50 Minuten. Die lange Distanz entschied nach 1:18:28 Stunden Martin Rapp für sich. „Die letzten drei Runden habe ich schon ordentlich kämpfen müssen“, stellte der Läufer aus Mühlacker fest, der für die Startgemeinschaft LAV Stadtwerke Tübingen angetreten war. „Es ist auch schwierig, wenn so viele Läufer unterschiedlich langer Strecken gleichzeitig starten. Da lässt man sich verleiten und zieht zu schnell mit.“

Nur drei Minuten hinter Rapp kamen die Brüder Christoph und Tobias Stiefel von TV Bretten Hand in Hand durchs Ziel. „Heiß“, antworteten die Brüder gleichzeitig, als sie danach gefragt wurden, wie sie die Strecke empfanden. Völlig überrascht war Anna Christina Gerke über ihren Sieg auf der 20,4 Kilometer Strecke. Die aus Bietigheim-Bissingen stammende Läuferin ist Doktorandin an der Universität Paris und hatte sich bei ihrem Heimataufenthalt von ihrem Vater zur Teilnahme in Mühlacker überreden lassen. „Die letzte Runde ist mein Vater mitgelaufen, denn es gibt immer ein bisschen ein Motivationsproblem am Schluss“, erklärte Gerke. Günter Gerke hatte zuvor am Zehn-Kilometer-Lauf teilgenommen und nach kurzer Erholungszeit eine Extraschicht eingelegt und die letzte Runde seiner Tochter auch noch begleitet. Neben all den Höchstleistungen gab es aber auch viele persönliche Bestleitungen. Die Gruppe um Jochen Kolb fiel mit leuchtend neongelben T-Shirts auf. „Wir wollten die Eine-Stunde-zehn-Minuten-Marke schaffen“, erklärte er und strahlte noch mehr, als die Freunde feststellten, dass sie trotz Ausfall ihres Trainers die gesetzte Zeit sogar noch um einige Minuten unterboten hatten. „Durch die Wettkampfatmosphäre waren wir wohl schneller.“

Dass für die gesetzten Ziele auch mal kräftig die Zähne zusammengebissen wurden, zeigte so manche blutige Ferse. So auch Frederik Vielhaber, der wie so viele andere Läufer auch, nach dem Zieleinlauf lieber barfuß ging. „Ich bin früher öfter gelaufen“, merkte der Student an. „Mit diesen Schuhen allerdings zum ersten Mal.“ Insgesamt elf Einsätze, darunter auch eine Fahrt zum Krankenhaus, vermeldeten die Einsatzkräfte vom DRK Mühlacker. „Es war ruhiger als im letzten Jahr und auch nicht so heiß“, erklärte stellvertretender Bereitschaftsleiter Steffen Renz.

Schnellster Bambino hat Respekt vor der Schülerlauf-Strecke

Kleinere Blessuren hatte es am Morgen auch schon bei den Bambini Läufen gegeben. Mit Feuereifer waren die Jüngsten auf ihre 250 Meter lange Strecke gestartet. Während die Mädchen den ersten Start unfallfrei bewältigten, purzelten beim zweiten Start einige übereifrige Jungs übereinander. Auch beim 700-Meter-Lauf gab es nach einem Sturz direkt vor der Ziellinie aufgeschlagene Knie, Tränen und tröstende Eltern. Jannis Straub, Sieger beim Bambini-Lauf über 700 Meter, bei dem er im vergangenen Jahr schon Platz drei belegt hatte, beobachtete den Start der Erwachsenen und der Schüler kritisch. „Nächstes Jahr müsste ich beim Schülerlauf mitmachen“, erklärte er mit Respekt vor der 2,4 Kilometer langen Strecke „Ich weiß noch nicht, ob ich da wieder antrete.“

Quelle: Mühlacker Tagblatt

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