Handball – TSV Knittlingen – HC Blau-Gelb Mühlacker – Diashow

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Dieser Besuch in der Knittlinger Sporthalle hat sich für die Handballfans wirklich gelohnt. In einem packenden und wechselvollen Kreispokalspiel steht der Sieger erst nach zweimal fünf Minuten Verlängerung fest: Der TSV Knittlingen schlägt Blau-Gelb Mühlacker mit 38:35 und zieht in die zweite Runde ein.

Knittlingen. Die Nerven ihres Publikums, schätzungsweise 120 Zuschauer verfolgen den Handball-Krimi, schonen beide Seiten nicht. In der ersten Halbzeit raufen sich vor allem die Anhänger der Gäste öfters die Haare. Blau-Gelb Mühlacker leistet sich ungewohnt viele Abspielfehler und verschießt etliche Würfe. Einige davon klatschen an das Gebälk.

Keineswegs spielt Knittlingen fehlerfrei nach vorne, doch in der Summe einfach sicherer. Die Gastgeber ziehen zwischenzeitlich auf 8:5 und 9:6 davon, Mühlacker kommt mit einem Zwischenspurt auf 9:8 heran. Doch Knittlingen schießt erneut einen Vorsprung heraus, der beim 14:10 und beim 16:12 gar vier Treffer beträgt. Begünstigt wird dies jeweils durch Zeitstrafen, dreimal agiert Mühlacker für zwei Minuten in Unterzahl. Mit 16:14 für die Gastgeber geht es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel das umgekehrte Bild. Nun bangen die Knittlinger Fans um ihre Mannschaft. Immer besser kommt Mühlacker ins Spiel, nun leistet sich auch Knittlingen mehr Fehler – und mehr Zeitstrafen. Viermal muss ein TSV-Spieler zwei Minuten absitzen, immerhin dreimal trifft es in Halbzeit zwei auch die Gäste. Doch Knittlingen weiß anders als in der ersten Halbzeit aus Überzahl kein Kapital mehr zu schlagen. TSV-Trainer Medo Ganic wird sichtlich sauer, als sein Team während eines Überzahlspiels keinen einzigen Treffer setzt, sogar ein Gegentor zum zwischenzeitlichen 18:17 kassiert.

Torjäger Jörg Bidlingmaier entdeckt sein Torhütertalent

Die Auszeit fruchtet jedoch nicht. Knittlingens Spiel bleibt fahrig, hektisch, fehlerhaft. Und im Kasten von Blau-Gelb entdeckt Jörg Bidlingmaier zunehmend sein Torhütertalent. Die lädierte Schulter lässt einen Einsatz als Torjäger noch nicht zu, für Glanzparaden reicht es allemal. Bidlingmaier vertritt den angeschlagenen Stammkeeper Maher Shakshir prächtig.

Beim 20:20 (40.) steht es erstmals seit dem 4:4 wieder pari. Und eine Minute später liegt Mühlacker erstmals seit dem 0:1 zu Beginn wieder in Führung: 22:23 (41.). Die Partie scheint endgültig zu kippen. Bei Knittlingen häufen sich die Flüchtigkeitsfehler, Mühlacker zieht auf 25:29 und schließlich 26:30 davon.

Doch dann lassen die Blau-Gelben in der hektischen und zerfahrenen Schlussphase plötzlich locker. Knittlingen mobilisiert noch einmal alle Kräfte und schafft tatsächlich den Ausgleich. 30 Sekunden vor dem Ende liegen die Gastgeber noch mit 29:31 hinten, schaffen den Anschluss, jagen Mühlacker fünf Sekunden vor der Sirene den Ball ab und werfen das 31:31. „Wir haben wohl gedacht, es wäre schon gelaufen. Wir sind selbst schuld“, kommentiert Blau-Gelb-Trainer Edin Pivac.

Sein Knittlinger Amtskollege Medo Ganic sieht sich bestätigt: „In den letzten Minuten haben meine Spieler das gemacht, was ich gesagt habe.“ Dass sie aus dem Rückraum werfen, wollte Ganic von seiner Mannschaft sehen. „Kombinationen am Kreis können wir nicht. Also müssen wir das lieber bleiben lassen. Aber jeder meinte, er müsste spielt, wie ihm in den Kram passt“, mäkelt er an der Schwächephase zu Beginn von Halbzeit zwei.

In der Verlängerung geht es lange hin und her. Als nach fünf Minuten erneut die Sirene ertönt, steht es 33:33. Aber: Mühlacker gelingt in der Extraportion Handball keine Führung mehr.

Mühlacker in der Verlängerung zweimal in Unterzahl

Nach dem erneuten Seitenwechsel sind es die Gastgeber, die mehr Biss zeigen und davonziehen, auch weil Mühlacker sich in dieser entscheidenden Phase noch zwei weitere Zeitstrafen einhandelt. Für David Laurinyecz ist die Partie mit seiner dritten Hinausstellung vorzeitig beendet. Und als Knittlingen eine halbe Minute vor Schluss das 38:35 erzielt, ist die Partie entschieden.

Stumpf, König – Plapp (1), Ullrich (10/5), Hofmann (7), Rausch (3), Fain (1), Celik (2), T. Hohenschläger (1), Deeß (5), M. Hohenschläger (6/1), Ignjatovic (1), Ganic

Bidlingmaier, Haag – Brox, Jaehdeke (6/2), Laurinyecz (9), Goll (10), Kugel (5), Mauch (3), Schumacher, Rehwald, Folk (2), Pivac

Quelle: Steffen-Michael Eigner vom Mühlacker Tagblatt

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