Fotografie

Zur Fotografie kam ich in der 80er Jahren durch eine Bekannte, deren Vater eine analoge Leica hatte. Mit dieser Kamera versuchte ich mich mit meinen ersten Fotokünsten, die für die damaligen Verhältnisse aus heutiger Sicht jetzt gar nicht mal so schlecht waren. Immerhin existieren einige Vergrösserungen meiner Fotos, die irgendwo auf diesem Planeten an einer Wand hängen.

Damals war die Canon A-1 mein Traum und auch der Traum vieler anderer Fotografen. Allerdings konnte ich mir dieses Edelteil zu diesem Zeitpunkt nicht leisten und musste deshalb die Fotografie erstmal ad acta legen.

Nun ja, 2008 war es wieder eine Bekannte, die dieses mal allerdings eine Pentax K10D in Besitz hatte und mich mit dieser Kamera animierte die Fotografie wieder ernsthaft zu betreiben.

Kurz darauf kaufte ich mir die Pentax K10D und einige Objektive dazu und versuchte mich wieder in der Fotografie. Parallel dazu habe ich mich in der fotocommunity angemeldet. Für Laien, eine Vereinigung vieler Menschen, die sich das Fotografieren zum Hobby gemacht haben. Die Organisation der FC ist nicht gerade der Renner. Eigentlich läuft nicht viel rund, aber man lernt unwahrscheinlich viele Menschen kennen und kann auch eine Menge über das Fotografieren lernen. Ich möchte die FC aus diesem Grunde auch nicht missen.

Ein Wort an die Singles, vergesst diese Partneragenturen, meldet Euch in der FC an und nehmt an den Treffen teil. Der Rest ergibt sich von alleine.

Nach ca. 1 Jahr hatte ich mit einer Nikon geliebäugelt. Die D300, ein Edelteil. Kostet aber auch eine ganze Stange. Das Rauchen hatte ich aufgegeben, sparte daher eine Menge Geld, ein grosses Auto habe ich auch nicht, also hatte ich mir meinen kleinen Traum verwirklicht und die Nikon D300 mit einem Nikkor 18-200mm Zoom Objektiv im Kit zugelegt. Hinzu kamen im Lauf der Zeit dann noch ein 50er/F1.4, 50er/F1.8 (war gerade günstig), 35er/F1.8 (mein Funobjektiv) und ein 85mm/F.1.8 (genial für Portraits).

Wie man merkt, habe ich mich auf Festbrennweiten eingeschossen, falls „Vollformatkamera“ irgendwann einmal das Thema werden sollte.

Alles in allem bereue ich keinen Cent. Die Kamera ist einfach nur der Hit und ich kann sie jedem nur ans Herz legen. Inzwischen gibt es ja die D300S und auch die D90 ist eine sensationell gute Kamera was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht.

Kaum haben wir 2016, ist die Nikon D3s das Thema. Vollformat (FX), 9 Bilder/Sekunde im Vollformat (FX), im DX-Format sogar bis zu 11 Bilder pro Sekunde. Die Qualität der Fotos ist ein Traum. „Bildrauschen“ ist ein Begriff, um den man sich (nahezu) nicht mehr kümmern muss. ISO-Werte bis 12.800 sind keine Seltenheit und ohne Entrauschen anschaubar. Scharfes Teil, diese Kamera. Ich fange im Vollformat gerade an und man kann die Fotos gerne mit den älteren vergleichen. Die meisten Fotos gehen mit dieser Kamera sowieso „out of the Box“ weiter, heißt, sie werden nicht bearbeitet. Es sei denn, der Horizont ist so schief, dass man eingreifen muß.

In der Galerie von Frank (meinem Bruder) und mir, sind demnach einige Bilder mit der Pentax fotografiert und die restlichen Bilder mit der Nikon D300 und der D3s. Meinen Bruder habe ich 2009 übrigens auch mit der Fotografie und Bildbearbeitung angesteckt. Seine Werke kann man in unserer gemeinsamen Galerie bewundern. Der Schwerpunkt von Frank liegt momentan beim Composing, aber das kann sich schnell ändern.

Wenn man Ruhe, Entspannung und den Frieden mit der Welt sucht, sollte man sich einen Fotoapparat zulegen. Klingt kitschig, ist aber so. Die Fotografie ist so dermaßen friedlich und entspannend, man vergisst wirklich alle Probleme, die gerade im Raum stehen. Ich kann es jedem nur empfehlen und es macht eine Menge Spass …